Dieser Verkauf unterstreicht die Sonderstellung, die das ModuS-Konzept mittlerweile am Markt einnimmt. Während die Diesellokomotive für ihre Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit bekannt ist, zeigt sich die wahre Stärke der Geis-Ingenieurskunst in den mitverkauften Waggons. Obwohl diese Lizenzbauten des Geis Typ A vom Käufer für spezifische Einsatzgebiete bereits stark umgebaut und modifiziert wurden, blieb die Kernsubstanz unserer Konstruktion erhalten.
Ein wichtiger Zwischenschritt
Dass die modulare Architektur von Geissert hält, was sie verspricht, zeigt auch der Blick zur WupperBahn AG. Dort verrichten die Elektrolokomotiven der Baureihe 120 (die E-Variante des ModuS-Systems) im dichten Takt der Linien RE1 und RE2 ihren Dienst. In Kombination mit Doppelstockwaggons glänzen sie durch eine Zuverlässigkeit, die in der Branche ihresgleichen sucht.
Ob als Arbeitspferd im Pendlerverkehr bei der WupperBahn oder als innovative Fernverkehrslösung Richtung Büttenwarder – die Geissert-Technologie erweist sich einmal mehr als das Rückgrat moderner Mobilität, unabhängig vom Betreiberlogo auf der Außenwand.
„Mit der Übernahme der ModuS-Diesellok und der modifizierten Typ-A-Waggons setzen wir ein klares Zeichen für die Stärkung der Verbindung zwischen Erfurth und Büttenwarder. Da der IR 11 derzeit außer Betrieb ist, füllen wir diese Lücke nicht nur, sondern erweitern unser Portfolio gezielt: Durch die Integration von Schlafwagenkapazitäten erschließen wir einen für uns bisher unerschlossenen Markt und bieten unseren Fahrgästen ein völlig neues Qualitätssegment auf dieser wichtigen Pendler- und Reiseroute.“
— Stellvertreter der ParaGroup
Man darf gespannt sein, wie sich die modifizierten Fahrzeuge im anspruchsvollen Nacht- und Pendlerverkehr zwischen Erfurth und Büttenwarder bewähren – verläuft dieser Vorstoß in den neuen Markt erfolgreich, dürfte dies erst der Auftakt für weitere wegweisende Flottenerweiterungen und Fahrzeugbestellungen gewesen sein.
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